China

Chinas Führung berät über Reformkurs

Do, 14/11/2013 - 15:11

Die neue Generation der chinesischen Führung berät derzeit über tiefgreifende Wirtschaftsreformen. Das Ergebniss des Plenums wird vor allem wegen der schwächeren Wachstumszahlen mit Spannung erwartet. Besonderer Fokus soll auf die Liberalisierung der Marktwirtschaft und eine Veränderung der Zins- und Steuerpolitik gelegt werden. Besonders die Privatwirtschaft soll von diesen Reformen profitieren. Renommierte Wirtschaftsmagazine aber auch staatliche Zeitungen warnten bereits vor zu großen Erwartungen. „Es sollte nicht vergessen werden, dass die Dinge, die getan werden sollten, gewöhnlich nicht die gleichen sind, die auch machbar sind“, schrieb das Wirtschaftsmagazin Caixin. Außerdem würde es Jahre dauern bis einige Reformen implementiert sind. Auch der Widerstand durch verschiedene Interessensgruppen, wie lokale Regierungen und staatliche Betriebe darf nicht unterschätzt werden.

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Steuererleichterungen für kleinere chinesische Unternehmen sollen Abkühlung der Konjunktur verhindern

Mi, 07/08/2013 - 14:47

Seit dem 1. August hat die chinesische Regierung, neben Mehrwertsteuerreformen im Transport-  und Servicesektor, landesweit die Mehrwertsteuer sowie die Umsatzsteuer für kleinere chinesische Unternehmen bis zu einem monatlichen Umsatz von unter 20.000 Yuan (ca. 2450 Euro) aufgehoben. Diese Maßnahmen, welche bereits zuvor in einem Pilotversuch in 12 Provinzen des Landes angelaufen sind, wurden  nun landesweit ausgeweitet.
Sie stellen einen wichtigen Schritt in Chinas Reformbestrebungen im Bereich des Finanz- und Steuersystems dar, welche dem zuletzt schwächelnden Wirtschaftswachstum begegnen sollen.
Nach Angaben der staatlichen Administration für Steuern (SAT) wurden durch diese Reformen bereits in den ersten 5 Monaten des Jahres Steuererleichterungen in Hohe von 46,6 Milliarden Yuan für 1,29 Millionen Unternehmen in den Pilotregionen erzielt. Laut Statistiken des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie stellen kleine und mittlere Unternehmen 99% der in China registrierten Unternehmen dar und beschäftigen bis zu 80% der urbanen Arbeiterschaft. Die Regierung will durch die Steuererleichterungen Unternehmen und Personen entlasten und damit durch die positiven Auswirkungen auf Einkommen und Beschäftigung die Wirtschaftskraft stärken.

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China und EU - Einigung im Solarkonflikt

Di, 06/08/2013 - 15:17

Der Handelskonflikt zwischen China und der Europäischen Union um den Verkauf chinesischer Solarmodule wurde beigelegt. Die EU-Behörde teilte dies am 02.08.13 mit und bestätigte, dass die Vereinbarung ab dem 06.08.13 in Kraft treten werde. Mit dieser Einigung wurde ein Mindestpreis für die Module verhängt, der zuvor mit der chinesischen Regierung ausgehandelt worden war. Außerdem wurde erreicht, dass Strafzölle weiterhin auf Module erhoben werden können, die den Mindestpreis unterschreiten. Die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten stimmte für diese Einigung und etwa 70 Prozent der chinesischen Hersteller verpflichteten sich das Abkommen einzuhalten.

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