AnalyseAsia

Provinz Chongqing boomt

Mo, 22/04/2013 - 14:46

Die Provinz Chongqing ist laut einer aktuellen Studie von Deloitte zurzeit die größte "Boomtown" diesseits der chinesischen Küste. Amerikanische Unternehmen haben dies bereits erkannt und sind mit 517 Unternehmen vor Ort. Deutsche Unternehmen hingegen haben mit nur 37 Präsenzen den neuen Trend bisher verpasst. Dabei bieten Chongqing und das Umland wichtige Standortvorteile gegenüber den chinesischen Küstenstädten. Hier sind die niedrigeren Personalkosten zu erwähnen, die 30 bis 40% unter dem Küstenniveau liegen sowie die gegenüber dem Osten fast ebenbürtige Infrastruktur. Hinzu kommen Steuerermäßigungen und Fördermittel für Investoren sowie günstigere Grundstücks- und Mietpreise. Darüber hinaus kehren viele, meist gut ausgebildete Chinesen aus dem Osten in ihre Heimatprovinz zurück.

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Pläne und Erfahrungen chinesischer Unternehmen in der EU

Di, 09/04/2013 - 15:53

Die Europäische Handelskammer hat 74 chinesische Unternehmen zu ihren Plänen und Erfahrungen in der EU befragt. Dabei wurde deutlich, dass Europa nach wie vor attraktiv für Investitionen ist. 97% der befragten Unternehmen planen weitere Investitionen in der EU, 82% wollen ihre Investitionen steigern.  Im Gegensatz zu europäischen Unternehmen in China, haben chinesische Unternehmen in Europa weniger Schwierigkeiten mit dem Marktzugang. Es gibt jedoch immer wieder Probleme mit operativen Hindernissen wie Arbeitsrecht, Visaregelungen und verschiedenen Systemen sowie Sprachen der unterschiedlichen europäischen Staaten. 78% der befragten Firmen gaben an, operative Schwierigkeiten vor allem in Verbindung mit bürokratischen Hindernissen und hohen Kosten zu haben. 48% beklagen Hindernisse bei Genehmigungsverfahren, vor allem auf lokaler Ebene. Trotzdem steigen die chinesischen Investitionen in Europa stetig an. 85% der Firmen wollen nach Europa, um dort ihre Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten.

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Alibaba: Der weltweit größte Basar

Di, 02/04/2013 - 16:37

Das 1999 gegründete Unternehmen Alibaba, welches mittlerweile den chinesischen Online-Handel dominiert, plant den eigenen Börsengang. Die chinesische Online-Plattform wird mit anhaltenden großen Wachstumsraten dieses Jahr sogar die USA als größten Online-Handelsplatz der Welt ablösen. Alibaba könnte so innerhalb weniger Jahre zu einem der größten Unternehmen der Welt werden und aus dem Schatten seiner amerikanischen Konkurrenten wie Ebay, Amazon und Yahoo (besitzt Anteile an Alibaba) heraustreten.Neben dem Online-Handelsportal Taobao besteht das Unternehmen aus einigen weiteren Teilen, wie beispielsweise Alipay, einem Online-Bezahlsystem oder Tmall, einem B2B-Handelsplatz. Neue Herausforderungen für das Unternehmen sind die Erschließung neuer Geschäftsfelder und ein eventueller Eintritt in den globalen Markt.

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