Deutschland

Chinesische Investitionen in Deutschland sollen sich bis 2020 vervierfachen

Mi, 24/04/2013 - 15:58

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hat die Bedeutung von chinesischen Investitionen in Deutschland stark zugenommen. Immer mehr chinesische Unternehmen oder Beteiligungsgesellschaften steigen bei deutschen Mittelständlern ein, so wie die chinesische SGSB Group bei dem Industrienähmaschinenhersteller Pfaff. Weitere Beispiele sind der süddeutsche Hausgerätezulieferer Aveco, der vom börsennotierten Mischkonzern Zhejiang Sanhua gleich ganz übernommen wurde oder der Baumaschinenhersteller Schwing, in welchem der chinesische Maschinenbauer XCMG durch 300 Millionen Euro Investitionsvolumen die Mehrheit übernahm. Des Weiteren erwarb das chinesische Unternehmen Weichai Power 25% vom führenden Gabelstaplerbauer Kion. Insgesamt sollen sich die jährlichen Investitionen von bisher rund 500 Millionen US Dollar bis 2020 vervierfachen. Erwähnenswert ist dabei die Tatsache, dass es nach den chinesischen Investitionen bisher kaum zu Entlassungen kam. Der Asien-Experte der Bertelsmann-Stiftung Helmut Hausschild schließt daraus, „dass die Chinesen daran interessiert sind, die deutschen Standorte der aufgekauften Unternehmen zu halten“.

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Prognose: China wird 2030 Deutschlands wichtigster Handelspartner

Fr, 01/03/2013 - 14:10

Das Beratungsunternehmen Oxford Economics prognostiziert einen jährlichen Anstieg deutscher Exporte in die VRC um 8-10%. Damit könnte China bis 2030 zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands aufsteigen. Vor allem deutsche Maschinen- und Konsumgüter (insbesondere Luxusgüter) haben einen sehr guten Ruf bei chinesischen Produzenten und Konsumenten.

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