Steuererleichterungen für kleinere chinesische Unternehmen sollen Abkühlung der Konjunktur verhindern

Seit dem 1. August hat die chinesische Regierung, neben Mehrwertsteuerreformen im Transport-  und Servicesektor, landesweit die Mehrwertsteuer sowie die Umsatzsteuer für kleinere chinesische Unternehmen bis zu einem monatlichen Umsatz von unter 20.000 Yuan (ca. 2450 Euro) aufgehoben. Diese Maßnahmen, welche bereits zuvor in einem Pilotversuch in 12 Provinzen des Landes angelaufen sind, wurden  nun landesweit ausgeweitet.
Sie stellen einen wichtigen Schritt in Chinas Reformbestrebungen im Bereich des Finanz- und Steuersystems dar, welche dem zuletzt schwächelnden Wirtschaftswachstum begegnen sollen.
Nach Angaben der staatlichen Administration für Steuern (SAT) wurden durch diese Reformen bereits in den ersten 5 Monaten des Jahres Steuererleichterungen in Hohe von 46,6 Milliarden Yuan für 1,29 Millionen Unternehmen in den Pilotregionen erzielt. Laut Statistiken des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie stellen kleine und mittlere Unternehmen 99% der in China registrierten Unternehmen dar und beschäftigen bis zu 80% der urbanen Arbeiterschaft. Die Regierung will durch die Steuererleichterungen Unternehmen und Personen entlasten und damit durch die positiven Auswirkungen auf Einkommen und Beschäftigung die Wirtschaftskraft stärken.

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